Italien

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Italien - Wirtschaft

ist ein Industriestaat mit einer stark gelenkten Volkswirtschaft. Die ist mit einem Bruttoinlandsprodukt von ca. 1,8 Billionen US-Dollar die siebtgrößte Volkswirtschaft der Welt. Die Schattenwirtschaft, die besonders durch die Mafia gelenkt wird, hat einen sehr hohen Anteil am in . So wird der Anteil auf 20 % geschätzt. So wird die Schattenwirtschaft durch geschätzte Werte bei der Ermittlung vom mit berücksichtigt. weist, mit nur 0,5 % im Vergleich zu anderen EU-Ländern, das geringste Wirtschaftswachstum auf.
weist innerhalb der EU den höchsten Schuldenbestand auf. Die Steuerquote ist in mit über 43% ebenfalls sehr hoch. Zu den wichtigsten Steuern gehören die Einkommensteuer für natürliche Personen mit bis zu 43%, die Körperschaftssteuer mit 27,5 %, die Umsatzsteuer mit 20 % sowie die regionale Wertschöpfungssteuer mit 4,25 %. Dadurch, dass Mitglied der EU ist, ist seit 2002 der Euro das gesetzliche Zahlungsmittel. Vorher wurde in mit Lire bezahlt. Jedoch bereitet die Umstellung von der schwachen Lire auf den starken Euro den Unternehmen in große Probleme.
besitzt nicht viele Rohstoffe, bis auf das Erdgasvorkommen in der Poebene, Erdöl auf Sizilien und Eisenerz auf der Insel Elba. ist seit 1990 vollständig aus der Atomindustrie ausgestiegen. Die meiste Energie wird durch thermische Kraftwerke sowie durch Importe gewonnen. Der größte Teil der Energieimporte wird durch Frankreich gestellt. Die wichtigsten Importpartner von sind Deutschland, Frankreich, Niederlande, China, Belgien und Spanien. Die wichtigsten Exportpartner von sind Deutschland, Frankreich, USA, Spanien und Großbritannien.
Die Landwirtschaft hat in keinen großen Einfluss auf das . Jedoch ist mit ca. 52 Millionen Hektolitern Wein nach Frankreich der zweitgrößte Weinproduzent der Welt. Auch durch die Erzeugung von 626.800 Tonnen Olivenöl ist der zweitgrößte Produzent nach Spanien. Die italienische wird vor allem vom verarbeitenden Gewerbe dominiert. Besonders die kleinen Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten sind in am meisten verbreitet. Das größte Unternehmen in ist der Öl- und Gaskonzern ENI.
Zu den wichtigsten Industrien zählen der Maschinen-, Flugzeug- , Schiff- und Automobilbau. Die Chemieindustrie und die Herstellung elektronischer Produkte sind weitere wichtige Industriezweige. Aber auch die Textilindustrie ist sehr stark vertreten und steht mit ihren bekannten Markennamen für sehr hochwertige Produkte. Wie in den meisten europäischen Ländern ist der Dienstleistungssektor in ein wichtiger Faktor. Vor allem Großbanken wie Unicredit und Banca Intesa international sowie die großen Versicherungsgesellschaften dominieren diesen Sektor.
war in den 70er Jahren das meistbesuchte Land der Welt. Dadurch hat auch heute noch der Tourismussektor eine große Bedeutung für die von .
Die Arbeitslosenquote liegt in bei etwa 6 % und die Erwerbsquote liegt bei niedrigen 58 %. Dies ist besonders bedingt durch die geringe Beteiligung der Frauen am . Des Weiteren zählt das Erwerbseinkommen in zu den niedrigsten unter den industrialisierten Ländern. Jedoch ist die Selbständigenquote in umso höher. Sie liegt bei etwa 33% der Erwerbspersonen (zum Vergleich 17% in Spanien und 10% in Deutschland).

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