Italien

Italien - Geschichte

Die Geschichte Italiens gehört zu den bedeutendsten überhaupt. Archäologische Funde weisen darauf hin, dass die Halbinsel bereits vor etwa einer Million Jahre besiedelt war. Die ersten uns bekannten Bewohner waren die Italiker und Illyrier, die etwa ab 1200 v. Chr. einwanderten und von denen der Name „Italia“ stammt. Nach einer bekannten Legende wurde Rom im Jahre 650 v. Chr. erbaut. Diese Stadt war in den darauffolgenden Jahren das Zentrum des römischen Reichs. Nach der Teilung und des späteren Zusammenbruchs des römischen Imperiums gab es drei Machtfaktoren in Italien. Die Langobarden, die Byzantiner und die Päpste, die sich mit fränkischen Königen zusammenschlossen. 774 n. Chr. siegte Karl der Große über die Langobarden und wurde im Jahr 800 zum Kaiser gekrönt. Im 11. Jahrhundert kam es im so genannten Investiturstreit zum Streit zwischen der kaiserlichen (weltlichen) und päpstlichen (geistlichen) Gewalt. Im 15. Jahrhundert wurde Italien zum Mittelpunkt von Renaissance und Humanismus. Nach der Entdeckung Amerikas änderten sich die Handelsbewegungen und Italien verlor deutlich an Macht. Die folgenden Jahre waren geprägt von einem Machtkampf um die territoriale Vorherrschaft in Italien zwischen Frankreich, Spanien und Österreich. Dieser Machtkampf wurde im Spanischen Erbfolgekrieg zugunsten Österreichs entschieden. Das 19. Jahrhundert war geprägt von dem Wunsch eines politisch vereinten Italien und daraus resultierende Freiheitskämpfe, die sich über das gesamte Jahrhundert hinzogen. 1860 schaffte es der „Zug der Tausend“, angeführt von Garibaldi, die Bourbonenherrschaft zu stürzen und ein Jahr später das Königreich Italien ausgerufen. Im zweiten Weltkrieg ging Italien, unter der Regie des faschistischen Mussolini der nach dem zweiten Weltkrieg an die Macht kam, mit Deutschland ein Militärbündnis ein und zog später mit in den Krieg.

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